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#1 Digitalisierung schafft Freizeit!

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Hurra! Wir führen die 30h Woche bei vollem Lohnausgleich ein!

„Ich wünschte ich hätte mehr gearbeitet“, wird wohl kaum jemand auf seinem Sterbebett sagen. Gleichzeitig steckt aber nahezu jeder im Hamsterrad und kann seine Arbeitszeit nicht so einfach reduzieren. Wie schön wäre es unter der Woche, schon am frühen Nachmittag zu Hause zu sein, um mit den Kindern noch ein wenig Zeit zu verbringen oder seinen Lieblingssport bei Sonnenschein auszuüben.
Schöner Gedanke – wenn es da nicht noch um das liebe Geld ginge. Statt 38,5 h nur noch 30h arbeiten bedeuten doch auch auf ca. 20% seines Gehaltes verzichten zu müssen.

Die Geburt des Experimentes

Mein Name ist Walter Lukmann, ich bin der Inhaber eines Software-Entwicklung Unternehmens. Wir sind von einer 30 h Woche in Wirklichkeit meilenweit entfernt. Im Gegenteil, viele meiner Mitarbeiter leisten regelmäßig Überstunden und ich würde aktuell eher von einer 45h Woche als von einer 30h Woche sprechen. Gut so, wird so mancher Unternehmerkollege jetzt denken. Ich bin da eher anderer Meinung. Ich stelle mir immer wieder die Fragen:

  • Wie lange wird ein Mitarbeiter die erhöhte Belastung aushalten?
  • Wie abhängig sind wir, als auch unsere Kunden von einem Einzelnen?
  • Wie sollen wir wachsen, wenn alle ständig unter Volllast stöhnen und keine Zeit für neue Mitarbeiter haben?

Fazit: So kann es nicht weiter gehen!

Weniger arbeiten, bei gleicher Leistung geht das?

Eine komische Frage, sie unterstellt ja, dass meine Mitarbeiter aktuell ineffizient arbeiten. Ich glaube an das Gute im Menschen und bin der Meinung das kein Mitarbeiter geplant faul ist (zumindest in meinem Team nicht😉). Wenn man allerdings, so wie ich, seit 20 Jahren ein Unternehmen führt, dann muss ich mir wahrscheinlich eingestehen, dass vieles an internen Abläufen sich entwickelt hat und nicht gerade optimal läuft. Jeder kennt es ja, wenn man im eigenen Laden ist lässt man Dinge liegen, weil gerade keine Zeit ist, weil der nächste Kunde wichtiger ist. Also habe ich mir Arbeitsabläufe genauer angesehen und bemerkt, dass da überall gehöriges Potential für Vereinfachungen und Digitalisierung steckt. Ja, Softwareentwicklungsunternehmen sind da selbst oft nicht wirklich durchgehend digital. Damit war das Ziel gefunden: Wir reduzieren die Arbeitszeit durch Digitalisierung der Arbeitsabläufe.

Was genau ist die 30 h Woche?

Lassen Sie uns einmal festhalten, was wir genau unter der 30 h Woche verstehen. Im Grunde ist es ganz einfach, jeder Mitarbeiter, der Vollzeit Beschäftigter ist, arbeitet nur noch 6 h pro Tag. Teilzeitkräfte haben eine anteilig reduzierte Arbeitszeit. Überstunden sollen keine mehr anfallen. Mehr zu diesen Regelungen werden Sie in einem unserer weiteren Blogbeiträge finden.

Was bedeutet voller Lohnausgleich?

Nach meinen Überlegungen, sollte sich jeder Mitarbeiter aktiv an der Optimierung unserer Abläufe beteiligen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand seine Arbeit hinterfragt, wenn dabei noch eine Arbeitszeitreduzierung und eine Lohnsenkung rauskommt. Also bekommt jeder Mitarbeiter sein bisheriges Gehalt weiter bezahlt.

Unsere Einladung an Sie:

Wir werden Sie hier im Wochenrhythmus darüber informieren:

  • Wie genau wir die 30 h Woche regeln
  • Was dies an Kosten für den Unternehmer bedeutet
  • Was der Mitarbeiter davon hat und darüber denkt
  • Welche Argumente noch für die Einführung einer 30h Woche sprechen
  • Wie wir welche Abläufe digitalisiert haben

Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren. Wir sind gespannt auf Ihr Feedback. Wir sind gespannt welche Abläufe Sie in ihrem Unternehmen digitalisieren würden und laden sie auch ein unsere Werkzeuge für die Digitalisierung zu nutzen und zu testen.

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