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#10 30h Woche unzensiert – die nackte Wahrheit aus Mitarbeitersicht

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Als langjähriger Mitarbeiter im Unternehmen konnte ich es zuerst gar nicht glauben, als der Chef seine Idee mit der 30h Woche verkündete. Immerhin hatten wir in der Vergangenheit auch andere Arbeitszeitmodelle wie z.B. All-In Verträge oder Überstundenpauschalen. Diese sind wohlgemerkt ziemlich konträr zur 30 Woche.

Daher kam auch zuerst meine Skepsis, ob die 30h Woche bei uns überhaupt funktionieren kann. Die anstehende Arbeit muss ja trotzdem gemacht werden. Man hatte ja sowieso schon das Gefühl, in der normalen 38,5 h Woche nicht alles unter einen Hut bringen zu können.

Ich wurde jedoch in den letzten Wochen eines Besseren belehrt.

Die richtige Organisation schafft neue Motivation

Kleine organisatorischen Maßnahmen, wie z.B. eine neue Sitzordnung, gepaart mit der Motivation früher heimzugehen kann sehr viel bewirken. Die große Stärke der 30 h Woche ist aber die Tatsache, dass die „anstrengenden Stunden“ wegfallen. Damit meine ich, dass jene Stunden wegfallen, in denen es sowieso schon schwer ist, sich wirklich gut zu konzentrieren. Meistens wird in diesen Stunden auch nicht mehr die qualitativ hochwertigste Arbeit abgeliefert.

Weniger Stunden und trotzdem Zeit sparen?

Viele Entwickler werden das Phänomen kennen, dass sie den Programmcode den sie in einer 8, 9 oder 10 Arbeitsstunde eines Tages geschrieben haben, am nächsten Tag in der Früh überarbeiten müssen. Die Konzentration war einfach nicht mehr gegeben. Oft werden auch Probleme, die am Vorabend Stunden in Anspruch genommen haben, am nächsten Morgen innerhalb von 5 Minuten gelöst. Im „frischen“ Zustand ist die Problemlösung also auf jeden Fall zeitsparend und (vor allem) nerven-schonend.

Der größte Vorteil: Freizeit zum Energie-Tanken

Der größte Vorteil der 30 h Woche, für mich als Mitarbeiter ist die Tatsache, dass ich nicht völlig k.o. bin, wenn ich das Büro verlasse. Im Gegenteil, ich bin noch in der Lage meine neu gewonnene Freizeit zu genießen und etwas abzuschalten. Dadurch kann ich entspannt in den nächsten Arbeitstag starten. Das schafft wiederum eine gute Basis um meine Tagesziele zu erreichen.

Entspannte Zeiten – Entspannte Mitarbeiter

Zusätzlich hat sich das Klima in der Firma auch stark verbessert. Grund dafür ist, dass generell die ganze Belegschaft entspannter wirkt. Klingt also nur logisch, dass ich als Mitarbeiter nicht mehr zurück zur 38,5 h Stunden Woche wechseln möchte.

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