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#16 30h Woche – Digitalisierung schafft mehr Freizeit für Mitarbeiter

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Hi, ich bin Max. Ich kann Dank Digitalisierung rund um meinen Arbeitsplatz jeden Tag um 2h früher nach Hause gehen. Das Beste dabei ist, mein volles Gehalt bekomme ich trotzdem.

Ich teste bei uns im Unternehmen Software und anfangs stand ich zugegebener Weise dem Vorschlag unseres Chefs mit etwas Skepsis gegenüber. Ich konnte mir zu Beginn nicht vorstellen, wie ich die Arbeit, für die ich knapp 38,5 Stunden brauchte, nun in 30h schaffen soll. Aber nach der Digitalisierung meines Arbeitsplatzes wurde ich eines Besseren belehrt.

Was hat sich seither getan bzw. verändert und wie schaut mein Arbeitsalltag jetzt aus?

Ein kurzer Rückblick

Vor der Einführung der 30h Woche, war die Zeit, in der ein neues Software Release anstand, oft auch jene in der der Testaufwand in die Höhe schoss. Dinge sammelten sich an und mussten dann noch, in den Tagen vor einem Release getestet werden – was immer einen hohen Zeitaufwand mit sich brachte.

Aber was hat sich geändert?

Das ist natürlich die Frage, die euch jetzt wahrscheinlich brennend interessiert. Die Einführung der 30h Woche war gleichzeitig auch der Starttermin unseres neuen Testkonzeptes. Das manuelle Testen wurde durch ein automatisiertes, benutzeroberflächen-basierendes Testprogramm ersetzt.

Das bedeutet, dass neue Entwicklungen bzw. Fehlerbehebungen automatisch durch das Testprogramm getestet werden, ganz ohne Zutun eines Mitarbeiters.  Diese Tests laufen in der Nacht und am Morgen wissen alle Beteiligten ob die neuen Funktionen der Software Fehler verursachen.

Schön und gut, aber was hat sich konkret für mich geändert?

Kurz gesagt, mein Aufgabengebiet hat sich komplett geändert. Meine Hauptaufgabe besteht nun nicht mehr nur im manuellen Test unserer Software, sondern in der Wartung bzw. Weiterentwicklung unseres automatisierten Tests. Mittlerweile haben wir schon knapp 500 Testfälle abgebildet, die jede Nacht unsere Software auf Herz und Nieren prüfen. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich mein manueller Testaufwand extrem verringert hat und ich nun auch in den 30h, die ich im Büro bin, meine Arbeit schaffen kann.

Mein Fazit

Für mich persönlich, hat die Einführung der 30h Woche sehr viel gebracht.

Früher ging ich oft nach einem harten Tag in der Arbeit komplett müde und k.o. nach Hause. Ich wollte mich nur mehr hinlegen und von nichts anderem mehr etwas wissen. Die Motivation für den nächsten Arbeitstag war überschaubar.

Dies ist aber jetzt überhaupt nicht mehr der Fall. Im Gegenteil sogar, ich kann jetzt jeden Tag motiviert in die Arbeit starten und habe dann auch noch den Elan und Biss, um am Nachmittag meine eigenen persönlichen Ziele, nämlich den Abschluss meines Studiums, zu verwirklichen. Des Weiteren, hat sich auch das Arbeitsklima der ganzen Belegschaft sehr verbessert, da jeder ausgeglichener und motivierter wirkt.

Klingt also logisch, dass ich als Mitarbeiter nicht mehr in die 38,5h Woche zurück will.

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